Eltern werden sich zunehmend der Zartheit und Empfindlichkeit der Haut von Säuglingen und Kleinkindern bewusst und greifen daher vermehrt zu Kinderprodukten. Sie kaufen sichere und zuverlässige Produkte für ihre Babys. Viele Unternehmen konzentrieren sich auf die Babyartikelbranche. „Im Folgenden wird der Status quo der Körperpflegeindustrie analysiert.“
Analyse des Status quo der Toilettenartikelindustrie
Babypflegeprodukte umfassen alle notwendigen Artikel für die tägliche Pflege von Babys und Kleinkindern. Analysen der Pflegebranche zeigen, dass dazu Körperpflegeprodukte wie Shampoo, Badezusätze, Hautpflegeprodukte, Babypuder, Waschmittel, Weichspüler und Flaschenreiniger für Kinder von 0 bis 3 Jahren gehören.
Mit der Einführung der neuen Zwei-Kind-Politik im Jahr 2016 wird die Zahl der 0- bis 2-Jährigen in meinem Land bis 2018 voraussichtlich auf fast 40 Millionen ansteigen. Analysen des Status quo der Kosmetikindustrie zeigen, dass die Zahl der Frauen im gebärfähigen Alter durch die Umsetzung dieser Politik ihren Höhepunkt erreichen und die Zahl der Neugeborenen in meinem Land von 2015 bis 2018 um 7,5 Millionen steigen wird. Der Anstieg der Zwei-Kind-Zahlen bietet dem Markt für Baby- und Kinderpflegeprodukte ein großes Wachstumspotenzial.
Der Markt für Babypflegeprodukte in meinem Land erreichte 2018 ein Volumen von 84 Milliarden Yuan, was einem Anstieg von 11,38 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Etablierte Unternehmen wie Pigeon und Johnson & Johnson sind auf diesem Markt stark vertreten. Ihre Vorteile liegen in ihrem umfassenden Sortiment, ihren weitreichenden Vertriebskanälen und ihrer tiefen Marktpräsenz. Daneben sind auch neue Anbieter im grenzüberschreitenden E-Commerce für Mutter und Kind aktiv, beispielsweise Avanade und Shiba. Sie zeichnen sich durch innovative Konzepte, einen guten Ruf, häufige Marketingkampagnen und die Beliebtheit bei modebewussten Müttern aus.
Aus Sicht der Zielgruppe ist der Konsum von Baby- und Kleinkindpflegeprodukten bei Kindern unter drei Jahren relativ hoch. Mit zunehmendem Alter verbessert sich die Hautresistenz, und der Bedarf an Pflegeprodukten sinkt. Entsprechend nimmt auch der Verbrauch ab. In China leben derzeit etwa 50 Millionen Kinder im Alter von 0 bis 3 Jahren. Bei einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 500 Yuan pro Person beträgt das Marktpotenzial für Baby- und Kleinkindpflegeprodukte in China rund 25 Milliarden Yuan.
Aus Käufersicht legen Eltern beim Kauf von Babyprodukten besonderen Wert auf die Produktqualität und machen sich Sorgen um mögliche Schadstoffe und Qualitätsmängel. Analysen des aktuellen Marktes für Babypflegeprodukte zeigen, dass Natürlichkeit und Sicherheit bei der Auswahl von Babyprodukten eine wichtige Rolle spielen. Immer mehr Marken konzentrieren sich daher auf sichere, natürliche und reizfreie Inhaltsstoffe, um der empfindlichen und gereizten Haut von Babys und Kindern gerecht zu werden.
Bis heute schweigt unser Land zum Melamin-Milchpulver-Skandal von Sanlu aus dem Jahr 2008. Dieses Thema lässt uns nicht los und hat das Vertrauen in alle inländischen Babyprodukte nachhaltig erschüttert. Immer mehr chinesische Mütter horten die Kosten für importierte Milchpulver, Duschgel, Puder gegen Hitzepickel, Windeln und andere Produkte – sei es durch Einkäufe im Geschäft, online oder über den Grenzübertritt. Dies verdeutlicht die angespannte Lage der gesamten Babybranche in China, insbesondere im Bereich der Babypflegeprodukte.
Veröffentlichungsdatum: 22. Januar 2021